Projekt BioDIVERSITÄT und StadtKÜHLUNG
Wir, Imker*innen vom Imkerverein Wien Floridsdorf, waren in den letzten Jahren mit einer durch den Klimawandel stark beeinträchtigten Pflanzenwelt konfrontiert, was zu knappen Ressourcen von Nektarangebot führte. Durch zu warme Winter und trockene Frühjahre boten viele Trachtpflanzen immer weniger Nektar und Pollen an, Insofern sind wir als Imkerverein eines Flächenbezirkes gefordert Lösungen zu finden, die der Insektenwelt wie auch den Wild- und Honigbienen ausreichend Blühangebot bieten können.
Mit diesem Anliegen konnten wir Sophie Kratschmer von der Zoologie (BOKU Wien) und Maria Lindhuber sowie Florian Ertl von der Botanik (Universität Wien) für ein gemeinsames Projekt gewinnen, das mit der Förderung von Biodiversität Synergieeffekte für die Kühlung der Stadt (Wien) bewirken soll.
Projektidee und Konzeptansatz:
Gemeindebauflächen, Flächen der Stadt Wien, Parks und Flächen um Industriegebiete, für "BioDIVERSITÄT und StadtKÜHLUNG".
Es soll die Trockenheit von im Jahr mehrmals gemähten Flächen und deren Bodenbeschaffenheit im Vergleich mit jener von blühenden Wiesenflächen gemessen werden.
Erstens soll die Beschaffenheit der Böden untersucht werden und deren Kühlungseffekt für die unmittelbare Wohnumgebung. Zweitens sollen Blühpflanzen als Blühangebot für Insekten für die jeweiligen Böden zusammengestellt werden, die für die dort notwendige Biodiversität und für den Erhalt der Artenvielfalt Wiens wesentlich sind.
Diese Synergie von Biodiversität und Stadtkühlung in Zeiten des Klimawandels soll übergreifend durch mehrere wissenschaftliche Disziplinen untersucht werden, um der Erwärmung der Stadt eine natürliche Maßnahme entgegenzusetzen. So wird deutlich, dass der Erhalt von Böden und Blühflächen für alle einen Nutzen hat. Zu dem Projekt sollen auch noch Wissenschaftler*innen aus der Geologie (Uni Wien) und dem Umwelt- und Bioressourcenmanagement (BOKU) hinzugezogen werden.
Die Bezirke "Transdanubiens" sollen für die wissenschaftlichen Untersuchungen die Grundlage bieten.
Kontaktmöglichkeiten findet ihr in der pdf-Broschüre zum Download:


